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Chiesa della Collegiata

8. Jahrhundert

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Beschreibung

In den Büchern " A zonzo per Offida " von Allevi und " Memorie historiche della città di Offida " von Arduini wird uns berichtet, dass die Kirche errichtet wurde, wo einstmals das Oratorium zur HL:
Dreifaltigkeit (13. Jahrhundert) stand. Der Bau der Kirche wurde 1785 begonnen, wobei auf Material aus dem Abriss des Kloster von Santa Maria della Rocca zurückgegriffen wurde.Geplant von Lazzaro Giosafatti (1694 – 1781) unter der Leitung von Pietro Maggi
... (weiterhin in den Einzelheiten)



Die Kirche Chiesa della Collegiata aus dem 18. Jh.
Architeckt Lazzaro Giosafatti:
Rechts: Die Hauptfassade
Links: das Zentrale Schiff

In den Büchern " A zonzo per Offida " von Allevi und " Memorie historiche della città di Offida " von Arduini wird uns berichtet, dass die Kirche errichtet wurde, wo einstmals das Oratorium zur HL: Dreifaltigkeit (13. Jahrhundert) stand. Der Bau der Kirche wurde 1785 begonnen, wobei auf Material aus dem Abriss des Kloster von Santa Maria della Rocca zurückgegriffen wurde.Geplant von Lazzaro Giosafatti (1694 – 1781) unter der Leitung von Pietro Maggi
Ab dem 7.4.1798 konnte die Messe verlesen werden. Geweiht wurde die Kirche am 19.4.1801 von Kardinal Giovanni Andrea Archetti, Bischof von Ascoli, woran eine Inschrift rechts in der Mauer neben dem Eingang erinnert.
Die Fassade erscheint in einem griechisch - barocken Stilmix. Geschmückt wird sie von einer Balustrade mit klassizistischen Pfeilern, vergitterten Fenstern und eingravierten Muscheln. Im Zentrum der Balustrade finden wir eine Lünette mit einem die hl. Jungefrau, der die Kirche geweiht ist, darstellendem Mosaik, getragen von zwei hohen monolithischen Säulen.



Links:Die Kuppel und der Turm
Rechts: im inneren der Kirche, die Kuppel

Das Mosaik wurde 1950 in den Vatikanischen Werkstätten nach den Plänen von P. Gaudenzi (1880 – 1955) zum Zehntenaar des Wunders der die Augen bewegenden Madonna und zu Anlass des heiligen. Jahres gefertigt.
An der Seite der Kirche hebt sich der Turm Empor, dessen Ecken durch Pfeiler verziert sind, die in einer Travertinsteinumrahmung auslaufen. Auf der spitze erhebt sich eine Statue der hl. Jungfrau.
Der Grundriss der dreischiffigen Kirche hat die Form eines Lateinischen Kreuzes. Die drei Schiffe werden durch zwei Reihen, in Rundbögen auslaufender Säulen getrennt. Die Stuckdekorationen stammen aus der Werkstatt Fontana und Bernasconi aus Mailand.



Der Altar des hl. Sakraments, Kapelle des Querschiffs, links.

Oben, am Ende des Presbyteriums befinden sich einigen Engel die den Namen Marias in die Höhe halten, andere streuen Blumen auf ihr Haupt. Hinter dem Hauptaltar sehen wir ein schön verziertes Nussbaumchorgestuehl in Hufeisenform, gefertigt von Meister Alessio Donati (18. Jahrhundert)
Rechts des Presbyteriums befindet sich eine Kapelle in der ein Simone de Magistris zugeschriebenes Gemälde gehütet wird auf der die Seelen im Fegerfeuer darstellte werden.
Einige Stufen absteigend gelangen wir rechts zu einer anderen Kapelle, wo über dem Altar ein Gemälde mit der Darstellung Marias, ihr zu Füssen der selige Bernardo und Sankt Emidio angebracht ist.



Das Eingangstor

In der Kapelle des Querschiffs rechts ist eine Kopie des Bildes " Die Beisetzung Jesus " von Michelangelo Merighi (1573 – 1610), auch "Caravaggio " genannt, zu bewundern.
Hier wird auch das " Palio del Miracolo " (das Tuch des Wunders). Aufbewahrt. Ein Palio ist ein Kostbares Tuch, das als Siegesprämie bei Pferderennen ausgesetzt wird.
Das " Palio des Wunders " wurde am 14. 8. 1840 bei einem Pferdrennen in Fermo für Offida gewonnen.. Das " Wunder " ereignete sich 1850, als die auf dem Tuch abgebildete Madonna mehrmals ihre Augen bewegte und so die Stadt von der damals wütenden Pest befreite. Hinter der Kapelle des Palio befindet sich das Grab des Hauptmann Nicola Palmucci, das seine Witwe Dorotea 1800 errichten ließ. Das Grabmal wurde Teils aus Marmor und teils aus Alabaster gefertigt und mit Statuen und Putten geschmückt.
Links des Presbyterium wird ein vielfarbiges Kruzifix aus dem Jahre 1612, geschaffen von Desiderio Bonfini aus Patrignonre (1576 – 1634), aufbewahrt. Dann folgt die Kapelle des hl. Sakraments, wo ebenfalls Zwei aus Nussbaumholz geschnitzte Chorgestühle zu bewundern sind die 1920- 21 nach Plänen von G. Leoni von G. Zazzetti gefertigt wurden. Eines der Chorgestühle wurde 1921 auf der 18. regionalen Messe für moderne Kunst in Ancona ausgestellt.
Es folgt ein weiterer Altar, der hl. Anna und dem hl. Joachim gewidmet. Dann ein Altar mit einem Gemälde von Pasquale Magini (19. Jahrhundert), das die Madonna des Rosenkranzes, San Domenico di Guzmann und den hl. Pius V darstellt.
In der Letzten Kapelle befindet sich ein Taufbecken und ein Gemälde des Professors G. Leoni aus dem Jahre 1917 das die Taufe Jesus darstellt.
Das Zentrum des Hauptschiffs wird durch die 38 m. hohe Kuppel gekrönt, über der sich wiederum eine, von Säulen umgebene, kleinere Kuppel erhebt. Die Fresken in den vier Zwickeln, stellen die vier Evangelisten dar. Eine Kopie des Originals von Domenichino (1581 – 1641) in der Kirche S. Andrea della Valle zu Rom. Sie wurden von den Lokalen Künstlern Giusepppe und Giovanni Battista Bernardi (18. 19. Jahrhundert) geschaffen, die auch die Kassettendecke anfertigten.



Die Krypta, die eine Kopie der Grotta der Marienerscheinung von Lourdes ist.

Die Krypta der Kirche

An den Seiten der beiden Kapellen, die sich an den Enden des kürzeren Armes des Kreuzes befinden liegt seitlich jeweils eine Treppe die in die Krypta hinunterführt. Die Krypta ist der Madonna von Lourdes gewidmet und stellt eine perfekt verkleinerte Kopie der Grotte der Marienerscheinung dar.
Sie wurde 1920 von lokalen Handwerkern, nach den Plänen von G. Leoni Konstruiert. Der Fels hierfür stammt vom Monte Ascensione.

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