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Stadtroute

Kirche im Zentrum

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Beschreibung

Im historischen Zentrum Offidas erheben sich viele historische Kirchen und die meisten von ihnen in der Nähe von Piazza del Popolo. In einem Paar hundert Meter können Sie alle besuchen und ihre Eigenschaften schätzen.

Die Chiesa della Collegiata

Man nennt sie “la nuova Collegiata”, da sie auf der Seite der Piazza errichtet wurde, auf der sich das Oratorium der Dreifaltigkeit erhob. Das Bauwerk stammt aus dem späten 18. Jahrhundert, geplant von Lazzaro Giosafatti, erbaut under der Leitung von Pietro Maggi, wobei auf Material aus dem Abriss des Klosters Santa Maria della rocca zurückgegriffen wurde.

Die Hauptfassade weist verschiedene Stilrichtungen auf die von griechisch, über romanisch bis zum Barock reichen. Charakterisiert wird sie von einer zentralen Lünette, in der sich in Mosaik befindet das die hl. Jungfrau darstellt. Das Mosaik wurde 1950, zum hundertsten Jahrestag des under der Madonna die ihre augen bewegte zugefügt. Die Statue der Jungfrau wird im Inneren der Kirche aufbewahrt.

In der Kapelle des Querschiffs wird das “Tuch des Wunders” aufbewahrt. Die Madonna, die auf dem Tuch dargestellt wird, bewegte im jahre 1850 mehrmals ihre Augen und befreite die Stadt endgültig von der damals wütenden Pest.

In der Krypta wurde, im Jahre 1920 nach Plänen des Meisters G.Leoni, die Grotte der Madonna von Lourdes in verkleinerten Form nachgebildet, wobei auf Materialen des nahe gelegenen Monte Ascensione zurückgegriffen wurde. Für die Gläubigen, die sich im Gebete zurückziehen wollen, ist diese Umgebung ideal.

Die Kirche l'Addolorata

Die Kirche wurde im 15 Jahrhundert erbaut und ist auf der zentralen Piazza neben dem Rathaus zu finden. Das einschiffige Innere der Kirche birgt ein Deckengemälde aus der Hand S. Nardis aus Fermo. Während der Ostertage spielt die Kirche eine besonders wichtige Rolle, da in ihr die Bahre des toten Christus aus dem 19. Jahrhundert aufbewaht wird. Diese Bahre wird jedes Jahr, zur Karfreitagsprozession, durch die strassen des ortes getragen.

Die Chiesa del Suffragio oder della Morte

In der Nähe der Kirche l’Addolorata findet sich auch die Chiesa del Suffragio. Die Fassade weist Spuren zweier, mit Travertinstein zugemauerter Türen auf, die aus dem 14. Jahrhundert stamen und den ursprünglichen Eingang der Kirche des heiligen Abtes Antonio kennzeichnen. Links jenes Einganges sind die Reste eines beschädigten Freskos von Simone De Magistris das St. Antonio darstellt zu sehen. Das innere der dreischiffigen Kirche wurde im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. In der Mauer am anderen ende der Kirche befindet sich eine Nische in der ein Holzskelett aus dem 17. Jahrhundert, das den Tod darstellt, aufbewahrt wird. Im Jahre 1873 wurde die Kirche der Jungfrau Maria gewidmet.

Die Kirche S.Agostino

Der beeindruckende Backsteinbau wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut bis sie ihr heutiges Aussehen erhielt, bei dem zweifelsohne der Baustil des Barock dominiert. Die zur Piazza Forlini weisende Außenseite erlaubt uns noch heute einige Elemente der Kirche aus dem 14. Jahrhundert , wie die romanisch-gotischen Bogenfriese, zu bewundern. An der Vorderfront sticht einem vor allem das monumentale Bronzetor von den lokalen Bildhauer Aldo Sergiacomi. Das einschiffige Kircheninnere weist den Grundriss eines Lateinischen Kreuzes auf und ist reich an vergoldeten Kapitellen. Der marmorne Haupaltar, wie auch die „Via Crucis“ entlang der Wände, stammen aus der Werkstatt des Bildhauer A. Sergiacomi. Hinter dem Hauptaltar kann man ein zweireihiges Nussbaumchorgestühl aus dem 18. Jahrhundert bewundern, das von dem so genannten „Maestro die Cori“ geschaffen wurde. Von dort aus führt ein Durchgang zur Kapelle des eucharistischen Wunders.

Die Kapelle des Eucharistischen Wunders

Oben, am Ende der Apsis befindet sich eine Kapelle in der die Reste des eucharistischen Wunders aufbewahrt werden. Das wunder vollzog sich im Jahre 1273 in einem Dorf namens Lanciano als sich Ricciarella, Frau des Giacomo Stasio, entschloss dem essen ihres Ehemannes eine pulverisierte Hostie beizumischen, um ihn von seinen häufigen Tobsuchtsanfällen zu befreiern. Während der Zubereitung der Mahlzeit, verwandelte sich die hostie in ein Stück blutendes Fleisch. Schon lange warden die Reste des mittlerweile offiziell anerkannten eucharistischen Wunders nach verschiedene Ereignisse im Inneren der kirche aufbewhart. Bei den Resten handelt es sich um fragmente einer Hostie – in Fleisch und Blut verwandelt, eine tischdecke aus dem 13. Jh. – ein einzigartiges Exemplar dieser Epoche und ein Becher, ebenfalls aus dem 13. Jh., beides mit blut befleckt. Die Fragmente der Hostie warden im inneren eines wertvollen, vergoldeten Silberkreuzes (14. Jh.) aus der Werkstatt eines venezianischen Goldschmiedes aufbewahrt. Die Reliquien die im inneren der Kapelle aufbewahrt und durch eine Gittertür aus Eisen und zwei große Tore geschützt warden, warden der Öffentlichkeit nur am 3. Mai, dem Tag der den Feierlichkeiten des heiligen Kreuzes gewidmet ist, gezeigt.

Das Kloster und die Kirche San Marco

Ein imposantes Bauwerk, das nach der Meinung des lokalen Historikers A. Rosini, wenige Jahre nach dem Tod des hl. Franz von Assisi von den Franziskanern erbaut wurde. Dank einer Hinterlassenschaft des offidanischen Anwalts Armellini, zur Gründung eines Frauenklosters, bezogen im Jahre 1665 Benediktinernonnen das Kloster, das bis heute von ihnen genutzt wird.

Die Barockkirche wurde 1738 von Monsignore Paolo T. Marano konstruiert. Dabei wurde der zentrale Teil der älteren Franziskanerkirche miteinbezogen und das Baumaterial das aus der Ruine der alten Kirche S. Angelo in Offida gewonen wurde genutzt. Im Inneren der Kirche finden sich drei Altäre, die von drei Altarbildern aus dem 18. Jh. Würdig geschmückt warden.

Die Kirche Santa Maria della Rocca

Einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Offidas ist die Kirche Santa Maria della Rocca, die sich zum Zeitpunkt ihrer Erbaug außerhalb der Stadt befand. Wp heute die Kirche steht erhob sich ienst eine Burg aus langobardischer Zeit, an die eine kleine Kirche angeschlossen war und die zu den Besitzungen des Longino D’Azzone, eines Adeligen fränkischer Abstammung, gehörte.Im Jahre 1039 wurden die Burg und die kleine Kirche der Abtei von Farfa überlassen und somit curde die Mönche des Benediktinerordens zu den neuen Herren. Wie eine Inschrift aus dem Jahre 1330, die an der Aussenmauer der heutigen Kirche zu finden ist besagt, curde einige Umbauarbeiten vollzogen, wobei die Burg abgerissen und an gleicher Stelle eine neue, größere Kirche errichtet wurde. Die neue Kirche wurde über die ältere, kleinere Kirche gebaut, wobei zwischen den Mauern der älteren und der neueren Kirche zwei Korridore entstanden die noch heute in der Krypta zu sehen sind und von denen einer seit dem 16. Jh. Als Begräbnisstätte genutzt wurde.

Die Backsteinfassade wird auf der Seite der Apsis von eleganten Travertinstein Lisenen dekoriert; in der Mitte der Hauptapsis befindet sich das Travertinsteinportal der Krypta, das mit gemeißelten Blättern und fantastischen Tiermotiven verziert ist. In den letzten Jahrzehnten hat der Bereich um die Kirche herum, durch Abriss und Bau verschiedener Gebäude einige Veränderungen (die letzte im Jahre 1999) erfahren. Auch der steile Abhang wurde, bis zu seinem heutigen zustand mehrfach modifiziert und um die Stabilität des Hanges weiterhin gewährleistein zu können wurden im jahre 1946 einige Stützpfeiler angebracht.

Im Innenraum der Krypta, dessen Fläche die gleiche Ausdehnung des Obergeschosses hat, befinden sich zahlreiche Backsteinsäulen mit an den Ecken abgekanteten Kapitellen die das niedrig, gedrungene Spitz- und Rundbogengewölbe stützen. Noch erhalten sind zum Teil einige Fresken die dem “Maestro di Offida” zugeschrieben werden, die Zyklen der hl. Katherina von alessandria, der hl. Lucia und einiger anderer Heiliger und Jungfrauen darstellend.

In der einschiffligen Oberkirche sind Spuren der ürsprunglichen Fresken, die einst vollständig die Wände bedeckten zu sehen. Die im Becken der Hauptapsis liegenden Fresken, di allesamt vom „Maestro Ugolino di Vanne“ aus Mailand geschaffen wurden, sind gut erhalten und stellen Propheten, heilige Jungfrauen und musizierende Engel dar. Links des Querschiffes sind Szenen aus dem Leben des hl. Benedikt von Norcia zu erkennen. Auf der gleichen Seite des Schiffes sieht man eine „Madonna del Latte“ mit dem hl. Sebastian, Werke das Frau Martino Angeli. Gegenüber befindet sich des einzige Fresko der Renaissance: die Kreuzigung, die Kreuzabnahme und eine Madonna mit Kind und Heiligen, realisiert von Vincenzo Pagani.

Kirche und kloster der Kapuzinermönche

Der Komplex erhebt sich in der äußersten Peripherie Offidas und wurde kurz nach dem sich die ersten Kapuzinermönche, auf Wunsch der Bürger Offidas, ansiedelten errichtet.

Der Bau der Kirche und des Klosters wurde im Jahre 1614, and der Stelle an der sich einst das Kirchlein S. Pantaleo erhob, begonnen. Die aktuelle Kirche wurde 1893 nach Plänen des Bruders Angelo da Cassiano erbaut, der damit Bruder Bernardo, der lange im alten Kloster lebte und dort am 22.8.1694 starb, ein Denkmal setzen wollte.

In der Kirche findet mas das kleine Zimmer des Beato Bernardo, in dem sich die Gläubigen ins Gebet versenken.

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